written by
Sascha van Holt
Marketing
2016-11-24

3 Gründe warum Marken Amazon Echo auf keinen Fall verpassen sollten

3 Gründe warum Marken Amazon Echo auf keinen Fall verpassen sollten

An die Zeit als die ersten Smartphones und später auch Tablets auf den Markt kamen, erinnern wir uns alle noch zu gut und selbst heute wollen wir diese Geräte in unserem Alltag nicht mehr missen.

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mazon hat vor kurzem eine neue Plattform auf den Markt gebracht, die es möglich macht, verschiedene Tools an einer Stelle zu bündeln. Amazon Echo, ein Bluetooth-Lautsprecher, der über Spracherkennung durch den digitalen Assistenten Alexa funktioniert. Google steht mit seinem Konkurrenzprodukt Google Home bereits in den Startlöchern und auch Apple ist dabei, ein eigenes Produkt zu entwerfen. Dass Amazon Echo zukünftig auch für Marken relrelevant sein wird, zeigen die ersten Beispiele von Spotify, MyTaxi, BILD oder Tagesschau.

Hier sind drei gute Gründe, warum auch andere Marken diesen Trend nicht verpassen sollten: 

  1. Mit der Möglichkeit auf einer einzelnen Plattform diverse Tools zu verbinden, geht die Entwicklung einen großen Schritt weiter in Richtung vernetzte Wirtschaft. Was bisher nur Smartphones und Tablets vorbehalten war, wird mit Amazon Echo nun ganz leicht von zu Hause aus möglich. In den USA schon seit 2014 erhältlich, kam Amazon Echo, der smarte Lautsprecher namens „Alexa“ auch im Herbst 2016 in Deutschland und Großbritannien mit mehr als 3000 Diensten auf den Markt. Schätzungsweise werden bis 2020  2,1 Milliarden US-Dollar mit den personalisierten, smarten Lautsprechern eingenommen, wobei nur 3,3% der Haushalte ein sprachgesteuertes Gerät haben werden (laut Gartner). Diesen zukünftigen Trend sollten Marken auf keinen Fall verschlafen.

  2. Mit Amazon Echo können Marken sich als Vorreiter positionieren. Amazon Echo ist offen für Drittanbieter, sodass auch Unternehmen bei dem zukünftigen Trend ganz vorn mit dabei sein können. Diverse Brands wie BMW, die Deutsche Bahn, MyTaxi, Musikdienste (TunIn, Spotify) oder Koch-Webseiten (Chefkoch, Jamie Oliver) sind bereits an Bord. Mit Alexa ermöglichen es diese Brands Nutzern so nur via Sprachsteuerung Abfahrzeiten von Zügen zu prüfen, Taxis zu buchen, Musik zu hören oder sich Rezepte vorlesen zu lassen. Damit nicht das gleiche passiert, wie bei dem späten Umstieg der deutschen Autos auf Elektromobilität, sollten Marken aktiv werden und die smarten Lautsprecher im Auge behalten.

  3. Das Internet der Dinge findet allmählich Einzug in den Alltag der Nutzer und so auch der smarte Lautsprecher Amazon Echo, der Markenwelten direkt ins Wohnzimmer bringt. Die Brands rücken noch näher an den Nutzer, sodass sie immer mehr in den Alltag vordringen und dort im Zweifel sogar unterstützen können. Erste spannende Beispiele, die zeigen wie Produktwelten sinnvoll verlängert werden können, kommen von den Spirituose-Anbietern Johnnie Walker und Patrón: Beide Marken nutzen Amazon Echo, um Usern ein Tool anzubieten, mit dem sie ihre eigenen Cocktails direkt mischen lassen können. Zusätzlich dazu bietet Johnnie Walker seit kurzem auch einen Facebook-Messenger-Bot an, der ermöglicht, das persönliche Lieblingsmischgetränk zu kaufen und Kunden anleitet, wie sie eigene Verkostungen veranstalten können.
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