written by
Valeria Witsch
Food for Thoughts
2018-04-11

A visionary, vision is scary

A visionary, vision is scary

Von Wortspielen und der Liebe zum Status Quo

„A visionary, vision is scary”, ist vieles gleichzeitig: Wortspiel, Eminem-Zitat und Beschreibung des Zwiespalts, in dem wir Menschen uns oft befinden.

Offenheit gegenüber Veränderung ist enorm wichtig und doch fällt sie uns Menschen schwer. Gewohnheit verspricht Geborgenheit. Wir haben es uns im Status Quo gemütlich gemacht, zumindest damit arrangiert – alles ist besser als sich aus der Reserve locken zu lassen. Niemand möchte verantwortlich sein, wenn auf die Veränderung eine Verschlechterung der Ausgangssituation folgt.

Doch genau da liegt der (Angst-)Hase im Pfeffer: Nicht wer Neues wagt, verschlechtert die Situation, sondern wer immer das Gleiche tut. Das gilt in der schnelllebigen Welt von heute mehr denn je. Marken und die Menschen dahinter müssen anpassungsfähig bleiben und sich eine Lernfähigkeit erhalten. Das erfordert eine Kultur, die Fehler zulässt und Spielräume, die man sich in Zeiten von durchoptimierten Zeit- und Budgetplänen immer härter erkämpfen muss. Wie Simon Sinek es so treffend formuliert: „Ziel im Business ist es nicht zu gewinnen, sondern im Spiel zu bleiben.“

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