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Marketing
2016-11-10

Mechanisms of Influencer Marketing: 7 Tipps für Anfänger

Mechanisms of Influencer Marketing: 7 Tipps für Anfänger

Große Automarken tun es, Tourismusverbände sind ganz vorne mit dabei und selbst Politiker haben den Trend mittlerweile für sich entdeckt. Das Werben über digitale Meinungsführer hat Konjunktur. Hier sind sieben Tipps zum Start ins Influencer-Marketing.

1. Storytelling ist die halbe Miete

Kamera an, Produkt in die Kamera gehalten. Fertig! Ganz so einfach funktioniert es dann doch nicht. Gerade bei virtuellen und erklärungsbedürften Produkten, ist die Geschichte entscheidend, um die Followerschaft emotional abzuholen. Sogenannte „Life-Hacks“, also Alltags-Tipps, sind häufig ein beliebtes Mittel, um selbst komplexere Marken in einen verständlichen Kontext zu bringen. Je kreativer desto besser.

2. Influencer + Marke = <3

Ganz klar: Unternehmen und Influencer müssen zusammenpassen. Doch das heißt nicht nur, dass die Zielgruppe stimmen sollte, auch Image und Sprache des jeweiligen Internetstars müssen sitzen. Der Influencer sollte außerdem unbedingt hinter dem Produkt bzw. dem Unternehmen stehen, will er/sie die Markenbotschaften glaubhaft vermitteln. Authentizität ist das Zauberwort.

3. Weniger ist (meistens) mehr

Gerade neue Werbeformen haben am Anfang immer den Reiz des Unbekannten. Marketer wollen besonders viel ausprobieren und testen, was funktioniert und was nicht. Soweit so richtig. Doch auch beim Influencer-Marketing gilt: Die Dosis ist entscheidend. Wer zu viele Kampagnen in kürzester Zeit schaltet, der riskiert die Zielgruppe zu nerven. Weiteres Manko: Unternehmen laufen bei Overload Gefahr, den Vorteil einer Below-the-line-Kommunikation einzubüßen.

4. Klein starten

Wer noch keine Erfahrung hat, sollte am Anfang eher mit kleinen Kampagnen erste Gehversuche machen. Über Influencer mit überschaubareren Fanbases ab circa 1.000 Abonnenten und Followern lässt sich gut austesten, was bei der eigenen Zielgruppe gut ankommt und was nicht. Der Vorteil: Das Marketingbudget wird geschont und selbst kleinere konzeptionelle Fehlgriffe sind weniger dramatisch.

5. Plattform, Message und Timing müssen passen 

Es gibt einfach Produkte, die lassen sich nicht in einem Instagram-Post verkaufen. Sie sind schlicht zu erklärungsbedürftig bzw. bieten nicht das richtige Motiv für ein Hochglanz-Filter-Foto. Bewegtbild muss her. Und so ist die Wahl der richtigen Plattform (YouTube, Instagram, Snapchat und Co.) durchaus entscheidend. Gleichzeitig muss die Botschaft der Kampagne stimmen und wiederum zum Influencer passen. Damit das Ergebnis dann möglichst viel Beachtung findet, sollte auch das Timing sitzen. Tipp: Sonntagnachmittag funktioniert beispielsweise besser als Montagmorgen.

6. Gutscheine und Rabatte ziehen

Wer sich besonders großer Aufmerksamkeit und Klickzahlen sicher sein will, der sollte auf Gewinnspiele, Gutscheine und Rabatte setzen. Sie erhöhen die Traction der Kampagne und sorgen in den meisten Fällen für eine ansehnliche Click-Through-Rate. Bringen Marken ihre Voucher und Vergünstigungen dann noch besonders kreativ an Frau oder Mann, blüht ihnen der Influencer-Marketing-Himmel.

 

7. Agenturen und Netzwerke bieten Unterstützung 

Mittlerweile gibt es eine Reihe von Dienstleistern, deren Geschäftsmodell allein darauf basiert, Unternehmen beim Erstellen vom Influencer-Marketing-Kampagnen oder beim Finden des richtigen Influencers unter die Arme zu greifen. Bekannte Agenturen, die sich von Anfang bis Ende um die gesamte Umsetzung kümmern, sind zum Beispiel Webguerillas, Denkwerk und TLGG. Daneben gibt es sogenannte Vermarktungsnetzwerke und –plattformen, die vor allem bei der Kontaktaufnahme mit den Influencern unterstützen wie Studio71 oder Buzzbird.

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